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		<title>UN-Millenniumkampagne RSS-FEED</title>
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		<description>Neuigkeiten der UN-Millenniumkampagne Deutschland</description>
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			<title>UN-Millenniumkampagne RSS-FEED</title>
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			<description>Neuigkeiten der UN-Millenniumkampagne Deutschland</description>
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		<lastBuildDate>Wed, 29 Jun 2011 10:27:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Der neue und letzte Millenniumpodcast </title>
			<link>http://www.un-kampagne.de/index.php?id=12&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=325&#38;cHash=7d5840115f69ec62b77d93fe344e28e5</link>
			<description>Es ist soweit - in ihrem letzten Podcast blickt Bloggerin Nicole noch einmal zurück auf die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Renée Ernst schaut noch einmal auf die Highlights der letzten Jahre. Was haben wir erreicht? Wo könnt ihr euch in Zukunft hinwenden und weiter gegen Hunger und Armut kämpfen? Die Aktionswoche im September von „Deine Stimme gegen Armut“ ist da nur eines von vielen Beispielen. Zum Ende sagen viele Stimmen Dankeschön an die UN-Millenniumkampagne und natürlich an euch alle, die mitgeholfen und sich gegen Armut gestellt haben.<br /><br /><link 82 - internal-link "Opens internal link in current window">Hier gehts zum Podcast.</link><br />]]></content:encoded>
			<category>Die Kampagnenarbeit</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 10:27:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neues Afrika-Konzept der Bundesregierung enttäuscht Entwicklungsorganisationen</title>
			<link>http://www.un-kampagne.de/index.php?id=12&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=324&#38;cHash=4955a881be5bace00fc0873256b6855a</link>
			<description>Die Bundesregierung hat ein neues Afrika-Konzept beschlossen und damit erstmals ein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das neue Afrika-Konzept konzentriert das deutsche Engagement auf sechs Schlüsselbereiche wie Frieden und Sicherheit, Menschenrechte, Wirtschaft und Energie. Die Afrika-Politik soll in sich schlüssig sein, realistische Ziele setzen und deutschen Werten und Interessen dienen. „Wir setzen auf eine selbsttragende Entwicklung. Wir wollen, dass ein starker – und von uns geförderter – Privatsektor in Afrika das Geld selber erwirtschaftet, was der Staat zur Erreichung der Millenniumentwicklungsziele braucht“, sagte Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz in Berlin.
Die Deutsche Welthungerhilfe e.V. begrüßte das Konzept grundsätzlich als Schritt in die richtige Richtung. Wolfgang Jamann, Generalsekretär der &nbsp;Deutschen Welthungerhilfe, stört jedoch die Betonung der deutschen Handelsinteressen. „ Afrika ist eine wirtschaftlich erfolgreiche Entwicklung zu wünschen. Für viele Menschen müssen allerdings erst die Voraussetzungen geschaffen werden, um an einer wirtschaftlichen Entwicklung teilhaben zu können. Freier Handel ist oft nicht fairer Handel. Manchmal kann es im Sinne der wirtschaftlichen Entwicklung sein, wenn sich entstehende Märkte für einen gewissen Zeitraum schützen. Auch das Thema ‚Landgrabbing‘ wird mit keinem Wort erwähnt“, sagte Jamann über das Afrika-Konzept der Bundesregierung.
Ähnlich äußert sich der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO). Der Verband vermisst zum Beispiel das Thema der ländlichen Entwicklung im Konzept, denn mehr als 80 Prozent der armen Menschen in Afrika südlich der Sahara leben auf dem Land. 
„Auch die Millenniumsentwicklungsziele finden sich in dem 70seitigen Papier leider nur nach intensiver Suche &nbsp;– ein weiterer Hinweis auf das wachsende Desinteresse der Bundesregierung an diesen Zielen“, sagte Ulrich Post, Vorstandsvorsitzender von VENRO. „Mag sein, dass das schwindende Interesse mit dem mangelhaften Einhalten finanzieller Zusagen zusammenhängt. Denn auch ihre Entwicklungsausgaben hat sich die Bundesregierung in dem Konzept schön geschrieben.“
„Grundsätzlich begrüße ich eine Afrika-Politik, welche die Kohärenz der Entwicklungshilfe stärkt“, sagte Dr. Renée Ernst, Leiterin der deutschen UN-Millenniumkampagne. „Das konkrete Konzept der Bundesregierung enttäuscht jedoch in vielen Punkten. Der Kampf gegen Hunger und Armut muss in den Mittelpunkt gerückt werden. Wer die Chancen und Potenziale Afrikas nutzen will, der sollte mit aller Kraft die Erfüllung der Millenniumentwicklungsziele verfolgen.“
<b>Relevante Informationen </b>
<ul><li><link http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/581096/publicationFile/155305/110615-Afrika-Konzept-download.pdf _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Afrika-Konzept der Bundesregierung</link> </li><li><link http://www.welthungerhilfe.de/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Welthungerhilfe e.V.</link></li><li><link http://www.venro.org/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">VENRO - Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen</link></li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Politik und Entwicklung</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 09:18:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Impfallianz-Konferenz übertrifft Erwartungen: 4,3 Milliarden Dollar gegen tödliche Kinderkrankheiten</title>
			<link>http://www.un-kampagne.de/index.php?id=12&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=323&#38;cHash=cb7cbe628c952ca27c1339339175d5cd</link>
			<description>Die Geberkonferenz für die Internationale Impfallianz hat in London 4,3 Milliarden US-Dollar...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Lungenentzündungen und Durchfallerkrankungen sind mit 36 Prozent die häufigsten Todesursachen von Kindern unter fünf Jahren in Entwicklungsländern. Ein Großteil dieser Erkrankungen kann durch Impfungen gegen Pneumokokken und Rotaviren verhindert werden. Die Globale Impfallianz (GAVI) rechnet, mit den Zusagen über 4,3 Milliarden Dollar, in den nächsten fünf Jahren vier Millionen Kindern das Leben zu retten. 
Bis zum Zeitpunkt der Geberkonferenz haben 50 Staaten bei der GAVI um Unterstützung für ihre nationalen Impfprogramme gebeten. Damit hat sich die Zahl der Länder seit 2007 fast verdoppelt. „Heute ist ein wichtiger Tag in unserem gemeinsamen Kampf, Kinder in Entwicklungsländern vor Krankheiten zu schützen“, sagte Ellen Johnson Sirleaf, Präsidentin von Liberia, in London. „Doch alle 20 Sekunden stirbt ein Kind an einer Krankheit, die durch Impfung verhindert werden kann. Es bleibt noch viel zu tun.“
Dr. Renée Ernst, Leiterin der deutschen UN-Millenniumkampagne, begrüßte die Zusagen der Geberkonferenz: „Das ist ein wichtiges Signal im Kampf gegen Kindersterblichkeit. Impfprogramme sind aber nur ein Baustein für den Erfolg des vierten Millenniumsziels. Es darf darüber nicht vergessen werden, die medizinische Versorgung durch Krankenhäuser, Ärzte und Medikamente in Entwicklungsländern weiter zu verbessern“, sagte Ernst.
„Dies ist ein echter Sieg für Mütter und Kinder auf dieser Welt. Den Erfolg dieser Konferenz kann man tatsächlich an den Millionen von Leben messen, die sie gerettet hat“, erklärte Tobias Kahler, Deutschlandchef der Entwicklungsorganisation „ONE“. „Die USA, Norwegen, Australien und viele andere haben sich ihrer Verantwortung gestellt und die Zukunft von Millionen Kindern gesichert. Auch Deutschland hat seinen Beitrag zu GAVI deutlich erhöht, was wir sehr begrüßen. Wir hoffen, dass sich dieses Engagement verstetigt.“
<b>Relevante Informationen </b>
<ul><li><link http://www.gavialliance.org/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Globale Impfallianz</link></li><li><link http://www.one.org/de/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">One Deutschland</link></li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Politik und Entwicklung</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 10:44:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>EU-Parlament fordert bei Agrarreform mehr Rücksicht auf Entwicklungsländer </title>
			<link>http://www.un-kampagne.de/index.php?id=12&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=322&#38;cHash=23fde60aec85d93da9d15b5374992167</link>
			<description>Der Landwirtschaftsausschuss des EU-Parlaments fordert bei der Reform der europäischen Agrarpolitik...</description>
			<content:encoded><![CDATA[In Brüssel wird zur Zeit über die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (common agricultural policy, CAP) für den Zeitraum nach 2013 verhandelt. Der europäische Agrarkommissar Dacian Ciolos plant Ende Juni einen offiziellen Vorschlag zur Reform zu präsentieren. Über die CAP-Reform könnte dann bereits im Oktober in den Ausschüssen abgestimmt werden. 
Die europäische Agrarpolitik hat derzeit fatale Auswirkungen auf Entwicklungsländer. Europäische Exportsubventionen zerstören lokale Märkte und schaffen damit eine künstliche Abhängigkeit. Sie verhindern, dass sich Menschen durch eigene Arbeit aus der Armut befreien können. 
„Wir wollen eine EU-Agrarreform, die nicht nur die Belange der hiesigen Landwirtschaft, sondern auch die Außenwirkung einer globalisierten EU-Agrarproduktion im Blick hat. Ziel ist und bleibt die langfristige Sicherung der Welternährung“, sagte Francisco Mari, Experte für Weltagrarhandel beim Evangelischen Entwicklungsdienst (EED). Die Forderung des EU-Landwirtschaftsausschusses sei ein erster Schritt in die richtige Richtung. 
Die Leiterin der deutschen UN-Millenniumkampagne, Dr. Renée Ernst, sprach sich für eine weitsichtige CAP-Reform aus: „Die europäische Agrarpolitik hat einen immensen Einfluss auf die Ernährungssicherheit in Entwicklungsländern. Das oberste Ziel ist deshalb die CAP so zu reformieren, dass sie im Einklang mit den Millenniumentwicklungszielen steht. Die europäische Politik darf nicht Hunger und Armut fördern.“
Die Forderung des EU-Landwirtschaftsausschusses weist auch darauf hin, dass zentrale Fragen bei der CAP-Reform noch ungeklärt sind. „Wir vermissen bislang konkrete Vorschläge für mehr Transparenz bei den internationalen Regelwerken, zur Sicherung der Welternährung, bei der Bekämpfung von Hunger und Nahrungsmittelspekulationen“, unterstrich Francisco Mari vom EED. 
<b>Relevante Informationen </b>
<ul><li><link http://www.eed.de/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Evangelischer Entwicklungsdienst </link></li></ul>
]]></content:encoded>
			<category>Die Kampagnenarbeit</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 12:28:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>UNICEF: Mehr als zwei Millionen Teenager weltweit sind HIV-positiv</title>
			<link>http://www.un-kampagne.de/index.php?id=12&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=321&#38;cHash=77997f67e951ee984aa7e6c54dd1838c</link>
			<description>Weltweit sind zwei Millionen Menschen zwischen 10 und 19 Jahren HIV-positiv. Der Großteil der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Bericht „Opportunity in Crisis“ wurde gemeinsam von UNICEF, der Weltbank sowie verschiedenen weiteren UN-Organisationen veröffentlicht. Zum ersten Mal wurden umfangreiche statistische Daten zu HIV-Infektionen bei jungen Menschen weltweit erfasst. Jeden Tag infizieren sich etwa 2500 Menschen zwischen 15 und 24 Jahren mit dem HI-Virus. Damit entfällt fast jede zweite Ansteckung auf diese junge Altersgruppe. Das höchste Ansteckungsrisiko haben Mädchen und junge Frauen, sie machen mehr als 60 Prozent aller jungen Menschen mit HIV aus. In Afrika südlich der Sahara sind sogar 72 Prozent aller HIV-positiven Menschen weiblich. 
„Für viele junge Menschen ist eine HIV-Infektion Folge von Vernachlässigung, Ausschluss und Gewalt“, sagte UNICEF-Exekutivdirektor Anthony Lake. „Zu oft haben ihre Familie oder Gemeinde die Augen davor verschlossen.“
Nach UNICEF-Schätzungen hat die HIV-Ansteckungsrate 1997 ihren Höhepunkt überschritten und fällt seitdem leicht. Zwischen 2001 und 2010 sank aber das Vorkommen von HIV unter jungen Menschen nur um 12 Prozent. Damit wurde das internationale Ziel einer Verminderung um 25 Prozent deutlich verfehlt. Das sechste Millenniumsziel sieht vor, die Ausbreitung von HIV bis 2015 zum Stillstand zu bringen und alle Erkrankten mit den nötigen Medikamenten zu versorgen.
Der UNICEF-Bericht kommt zu klaren Empfehlungen, um die Ausbreitung von HIV unter jungen Menschen zu verringern: Aufklärungskampagnen sind wichtig, um „Safer Sex“ Methoden zu etablieren und damit die Ansteckungsraten zu senken. In afrikanischen Ländern muss die medizinische Versorgungslage verbessert werden, damit Jugendliche ihren HIV-Status testen lassen können und Erkrankte Zugang zu Medikamenten bekommen. Perspektivlosigkeit, Jugendarmut und Drogenmissbrauch bleiben die stärksten Risikofaktoren für eine Ansteckung mit HIV. 
„Wir wissen heute welche Maßnahmen wirksam sind, um die HIV-Ansteckungsrate unter jungen Menschen zu senken“, sagte Dr. Renée Ernst, Leiterin der deutschen UN-Millenniumkampagne. „Um das sechste Millenniumsziel zu erreichen, muss das Engagement gerade in Afrika südlich der Sahara verstärkt werden. Das heißt konkret, mehr Geld für Aufklärungs- und Verhütungsprogramme sowie die Behandlung von HIV-Infektionen.“

<b>Relevante Informationen </b>
<ul><li><link http://www.unicef.de/fileadmin/content_media/presse/110601-HIV-Report/Embargoed_Opportunity_in_Crisis_UNICEF_report_2011.pdf _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Bericht „Opportunity in Crisis“</link></li><li><link http://www.unicef.de/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">UNICEF Deutschland</link></li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Politik und Entwicklung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 14:12:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Berlin: EED lädt zur Diskussion über die Folgen europäischer Agrarpolitik</title>
			<link>http://www.un-kampagne.de/index.php?id=12&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=320&#38;cHash=d1a34521213ac91ce4887cbe09961ec5</link>
			<description>Der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) und „Brot für die Welt“ laden am 6.06.2011 in Berlin zu...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Veranstaltung „Wo bleibt die internationale Verantwortung? EU-Agrarreform aus entwicklungspolitischer Sicht“ findet am Montag, 6.06.2011, im Haus der Evangelischen Kirche Deutschland in Berlin statt. EED und „Brot für die Welt“ stellen dort eigene Beiträge zum Reformprozess der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union offiziell vor. Zwei Vertreter afrikanischer Agrarverbände aus Ghana und Nigeria sowie zwei deutsche Agrarpolitiker nehmen an der Diskussion der Vorschläge teil.
Die Beiträge zur EU-Agrarreform wurden in Zusammenarbeit mit dem europäischen Netzwerk protestantischer Entwicklungsorganisationen, APRODEV erarbeitet. Sie sollen aufzeigen, wie eine verbesserte Kohärenz zwischen Entwicklungspolitik und EU-Landwirtschaftspolitik aussehen kann.&nbsp; 
Die Veranstalter möchten damit die Folgen der europäischen Agrarpolitik für Entwicklungsländer ins politische Bewusstsein rücken: „Armuts- und Hungerbekämpfung bedürfen eines Ansatzes europäischer Agrarpolitik, der bei Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Entwicklungsländern keinen sozialen, ökologischen oder wirtschaftlichen Schaden anrichtet. Mit unseren Beiträgen und der Veranstaltung am 06.06.2011 soll eine Lücke in der bisherigen Diskussion um die EU-Agrarreform geschlossen werden, denn die Belange der Entwicklungsländer und Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, die dort leben, wurden bisher zu wenig beachtet.“
<b>Relevante Information</b><link http://www.eed.de/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window"><br /></link>
<ul><li><link http://www.eed.de/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Evangelischer Entwicklungsdienst</link></li><li><link http://www.brotfuerdiewelt.de/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Brot für die Welt</link></li></ul>]]></content:encoded>
			<category>TAKE ACTION</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 15:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Gipfel der Beliebigkeit“ in Deauville: G8 bleiben Versprechen schuldig</title>
			<link>http://www.un-kampagne.de/index.php?id=12&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=319&#38;cHash=cb98bdf134fb77627833242c7b6cab5e</link>
			<description>Der G8-Gipfel im französischen Deauville endete am 27. Mai mit enttäuschenden Ergebnissen für die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Gipfel im sonnigen Deauville drehte sich vor allem um den Libyen-Konflikt und die demokratischen Bewegungen in nordafrikanischen Staaten. Diese werden mit bis zu 40 Milliarden US-Dollar über internationale Entwicklungsbanken unterstützt. Die Lage in anderen Teilen Afrikas wurde damit zur Nebensache. „Es ist gut, dass die G8 dieses Jahr über Freiheit und Demokratie diskutierten; doch die Entwicklung Sub-Sahara Afrikas geriet dabei ins Hintertreffen. Es gibt keinerlei konkrete Zusagen oder eine Strategie dafür, wie die G8 ihre historischen Entwicklungsversprechen erreichen wollen“, beklagte Tobias Kahler, Deutschlanddirektor von „ONE“. „Die G8 sollten jedoch sicherstellen, dass die Ärmsten der Armen die Hilfe bekommen, die sie benötigen, um sich eigenständig aus der Armut zu befreien.“
„Oxfam“ kritisierte die Unfähigkeit der G8, gegebene finanzielle Versprechen einzuhalten. Nach einer OECD-Einschätzung fehlen noch immer 19 Milliarden US-Dollar an offiziell zugesagten Entwicklungshilfegeldern. „Durch kreative Buchführung werden aus 19 Milliarden mal eben 1,27 Milliarden. Aber in der realen Welt kann dies für die Ärmsten der Armen den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten“, sagte Jörg Kalinski von „Oxfam Deutschland“ und wertete das Treffen in Deauville als „Gipfel der Beliebigkeit“.
Auch die Kinderhilfsorganisation „World Vision“ zeigte sich enttäuscht über das G8-Abschlusskommuniqué. „Erstmals zum Abschluss eines G8-Gipfels enthält ein Kommuniqué viele vage Versprechen, die alten Versprechen zu halten“, sagte Marwin Meier, Gesundheitsexperte von World Vision. „Wir begrüßen, dass die G8-Führer bereit sind, Rechenschaft über die finanziellen Zusagen und geplante Aktionen abzulegen. Sie sollten in dem Bericht aber nachvollziehbar machen, wofür das Geld ausgegeben wurde.“ 
„World Vision“ kritisierte, dass in dem Kommuniqué unklar bleibe, wie die Länder, die ihre Zusagen bisher nicht erfüllt haben, dazu gebracht werden können, diese einzuhalten. So wurden beispielsweise auf dem G8-Gipfel in L’Aquila 22 Milliarden US-Dollar für Ernährungssicherung versprochen. Mit dem Geld sollten Kleinbauern in den ärmsten Ländern der Welt gefördert werden. Bisher wurde jedoch weniger als ein Viertel des Geldes ausgezahlt.
Dr. Renée Ernst, Leiterin der deutschen UN-Millenniumkampagne, äußerte sich ebenfalls enttäuscht: „Das Treffen in Deauville führt die Reihe von G8-Gipfel mit vertagten Versprechen fort. Damit verlieren die G8 jegliche Glaubwürdigkeit. Um die Millenniumsziele zu erreichen, müssen die finanziellen Versprechen eingehalten werden.“
<b>Relevante Information</b>
<ul><li><link http://www.oxfam.de/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Oxfam Deutschland</link></li><li><link http://www.one.org/de/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">ONE Deutschland</link></li><li><link http://www.worldvision.de/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">World Vision</link></li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Politik und Entwicklung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 18:59:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Oxfam-Papier zur Agrarpolitik: „Es ist möglich 9 Milliarden Menschen zu ernähren“</title>
			<link>http://www.un-kampagne.de/index.php?id=12&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=318&#38;cHash=adc8d63ecfb012e94797fab2ae18db0a</link>
			<description>Milchseen, Butterberge und Fleischexporte - das Oxfam-Papier „Die EU exportiert - die Welt hungert“...</description>
			<content:encoded><![CDATA[„In Zeiten höherer Weltmarktpreise droht aus dem Blick zu geraten, dass die EU die afrikanischen Märkte mit Billigfleisch überschwemmt“, erklärte Marita Wiggerthale, Agrarexpertin von Oxfam. Die Exporte von Geflügelfleisch nach Westafrika und Schweinefleisch nach Afrika südlich der Sahara (ohne Südafrika) sind seit 1995 um jeweils 500 Prozent gestiegen. Diese Entwicklung wird durch europäische Exportsubventionen befeuert.Die steigenden Exporte haben gravierende Folgen: Die lokale Produktion von Nahrungsmitteln in armen Ländern kann auf dem Markt nicht bestehen. Und in Europa gibt es den starken Anreiz zur Überproduktion. 
Oxfam nennt fünf Schritte für eine zukunftsfähige Agrarpolitik, die nicht mehr Hunger in armen Ländern schafft. Europäische Produktionsüberschüsse und Dumpingexporte sollen eingedämmt werden, damit die armen Ländern nicht in eine künstliche Abhängigkeit geraten. Bevor Märkte geöffnet werden, muss sich eine eigene, tragfähige Produktion in armen Ländern aufbauen. Die EU-Kommission soll verpflichtet werden, Beschwerden über die Auswirkungen ihrer Agrarpolitik nachzugehen. Außerdem sollen schädliche Soja-Importe durch europäische Eiweißpflanzen ersetzt werden.
„Es ist durchaus möglich, genug Lebensmittel für neun Milliarden Menschen im Jahr 2050 zu produzieren“, stellte Marita Wiggerthale klar. „Wenn es die Bundesregierung mit ihrem Ansatz Hilfe zur Selbsthilfe ernst meint, muss sie mit einer kohärenten Agrar-, Klima-, Finanzmarkt-, Agrartreibstoff- und Handelspolitik dafür die Voraussetzung schaffen. Zudem ist eine Aufstockung der Entwicklungshilfe notwendig, um eine nachhaltige, kleinbäuerliche Landwirtschaft in den armen Ländern massiv zu fördern.“
<b>Relevante Information </b>
<ul><li><link http://www.oxfam.de/sites/www.oxfam.de/files/webfm/20110429_oxfam_cap-papier.pdf _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Oxfam Papier „Die EU exportiert - die Welt hungert“ </link></li></ul>
]]></content:encoded>
			<category>Politik und Entwicklung</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 28 May 2011 23:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Internationaler Tag der Biodiversität: Was ist Artenvielfalt wert?</title>
			<link>http://www.un-kampagne.de/index.php?id=12&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=317&#38;cHash=378ad6feff3b597c79566d8db89129c8</link>
			<description>Der Internationale Tag für Artenvielfalt am 22. Mai stellte in diesem Jahr die Artenvielfalt der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Trotz unseres wachsenden Verständnisses wie sehr wir vom Wald profitieren, wird er noch immer auf alarmierende Weise zerstört“, sagte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon anlässlich des Internationalen Tages für Artenvielfalt. Die weltweite Zerstörung hat katastrophale Ausmaße angenommen. Berechnungen zeigen, dass die Waldrodung heute für mehr Emissionen verantwortlich ist, als der gesamte Transportsektor.
Die wirtschaftliche Bedeutung von Artenvielfalt verdeutlicht die Studie „The Economics of Ecosystems &amp; Biodiversity“ (TEEB). Die Bestäubungsleistung von Insekten für die weltweite Landwirtschaft hat demnach einen Wert von etwa 110 Milliarden Euro. Als weiteres Beispiel nennen die Autoren die Pflanzung von 12.000 Hektar Mangroven in Vietnam mit Kosten von 1,1 Millionen US-Dollar. Dadurch konnten jedoch 7,3 Millionen US-Dollar für die Reparatur von Deichen gespart werden. Ein Beitrag wie das Bestäuben von Pflanzen durch eine Vielfalt von Insekten ist unersetzlich für jedes Ökosystem.
Unersetzlich auch für die Ärmsten der Welt, denn mehr als eine Milliarde Menschen sind auf die natürlichen Ressourcen des Waldes angewiesen. Wälder schützen vor Überschwemmungen, filtern schmutziges Wasser, bieten Holz zum Kochen, Heizen und Häuser bauen. Die TEEB-Initiative schätzt die Bedeutung dieser Ressourcen für die Armen als sehr hoch ein. Sie machen im Wert etwa 40 bis 80 Prozent des Familieneinkommens aus. 
„Die Artenvielfalt ist von elementarer Bedeutung für unser Leben, besonders für die Ärmsten der Welt. Der Schutz von Ökosystemen und bedrohten Arten hilft auch dabei den Klimawandel zu bremsen. Im Fokus steht dabei der Schutz der Wälder, denn ohne sie kann die Artenvielfalt nicht bewahrt werden“, sagte Dr. Renée Ernst, Leiterin der deutschen UN-Millenniumkampagne.
<b>Relevante Informationen </b>
<ul><li><link http://www.un.org/en/events/iyof2011/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">International Year of Forests</link></li><li><link http://www.teebweb.org/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">The Economics of Ecosystems &amp; Biodiversity</link></li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Politik und Entwicklung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 May 2011 20:01:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Istanbul Action Plan: Zahl der am wenigsten entwickelten Länder soll halbiert werden</title>
			<link>http://www.un-kampagne.de/index.php?id=12&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=316&#38;cHash=758649fad5989bb8e2255aab839578bc</link>
			<description>Die 4. UN-Konferenz für die am wenigsten entwickelten Länder (Least Developed Countries, LDC) wurde...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zu den am wenigsten entwickelten Ländern zählen 48 Staaten, darunter 33 afrikanische, 14 aus dem Pazifikraum und Haiti. Fast eine Milliarde Menschen leben in diesen Ländern. Was hat sich seit der letzten Konferenz 2001 in Brüssel bewegt? 
„Wir sind wütend und frustriert“, sagt Dr. Arjun Karki, Vorsitzender des „Civil Society Steering Committee“. „Eine eingehende Analyse zeigt, dass der Brüsseler Aktionsplan keine entscheidende Verbesserung der Armut in den am wenigsten entwickelten Ländern gebracht hat.“ 
Die Industrienationen haben ihre finanziellen Zusagen von 2001 nicht eingehalten, laut dem Bericht „Towards A World Without LDCs“. Die Entwicklungshilfe floss nicht in die Länder, die sie am nötigsten brauchten. Die Verteilung wurde vor allem von Handels- und Sicherheitsinteressen der Geberländer geleitet. Mehr als die Hälfte der Gelder ging an nur acht Länder. Den Rest teilten sich 41 Staaten, die jedoch 84 Prozent aller Bewohner der am wenigsten entwickelten Länder stellten. 
Das „Civil Society Forum“ forderte in Istanbul neben einem Entschuldungsprogramm für die LDCs mehr Massnahmen, um den Ländern auf einem eigenständigen Weg aus der Armut zu helfen. Dazu zähle ein freier Zugang zum Markt für eigene Exporte ebenso wie eine Finanztransaktionssteuer.
Diese Forderungen finden sich im Abschlussdokument der Konferenz, dem „Istanbul Action Plan“, nicht wieder. Die Zahl von 48 am wenigsten entwickelten Ländern soll bis 2020 auf 24 halbiert werden. Als Prioritäten werden die Entwicklung von Infrastruktur, Landwirtschaft und Bildung hervorgehoben. Die Vereinbarungen gehen jedoch nicht über bisherigen Zusagen bei der Klimakonferenz und dem Millenniumsgipfel hinaus.
Dr. Renée Ernst, Leiterin der deutschen UN-Millenniumkampagne, äußerte sich enttäuscht über das Ergebnis. „Die Geberländer beenden die Konferenz mit dem kleinsten gemeinsamen Nenner. Diese Zusagen werden der Verantwortung gegenüber den ärmsten Ländern der Welt und den Menschen nicht gerecht.“

Relevante Informationen
<link http://www.ldcwatch.org/index.php?option=com_content&view=article&id=197%3Athe-ldc-civil-society-forum-istanbul-declaration&catid=24%3Acsf-announcements&Itemid=44&lang=en _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Stellungnahme des LDC Civil Society Forum zum Ergebnis der UN-Konferenz</link>
<link http://www.ldcwatch.org/index.php?option=com_jdownloads&Itemid=28&task=view.download&cid=62&lang=en _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">&nbsp;„Toward A World Without LDCs“ - Bericht des Civil Society Forum</link> 
<link http://www.un.org/wcm/content/site/ldc/home _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Offizielle Webseite der UN-LDC Konferenz</link>]]></content:encoded>
			<category>Politik und Entwicklung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 18 May 2011 15:36:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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